Ba H 6/27 [37]
12.
Luzern, Schweiz. Villa national. 16. Aug.
75.
75.
Mein lieber guter Bandel!
Eben sende ich meine Depesche ab, und mein
erstes briefliches Wort heute morgen soll an
Sie gerichtet sein, deßen Namen heute Tau
sende und Tausende dankbar nennen. Es
wird wohl für alle Zeiten ohne Beispiel sein
und bleiben, daß ein Einzelner Privatmann,
Künstler, eine Idee gleich der Ihren fasst,
und ohne alle Beihilfe, ja, trotz der ent=
gegenstehenden Schwierigkeiten und Hemm=
nisse aller Art siegreich durchführt. Aber
– wie schön ist auch nun der Sieg! Was müs=
ten Sie heute fühlen, wie groß, wie stolz auf
Ihr langes, mühsam durchkämpftes Leben
zurückblicken! –
erstes briefliches Wort heute morgen soll an
Sie gerichtet sein, deßen Namen heute Tau
sende und Tausende dankbar nennen. Es
wird wohl für alle Zeiten ohne Beispiel sein
und bleiben, daß ein Einzelner Privatmann,
Künstler, eine Idee gleich der Ihren fasst,
und ohne alle Beihilfe, ja, trotz der ent=
gegenstehenden Schwierigkeiten und Hemm=
nisse aller Art siegreich durchführt. Aber
– wie schön ist auch nun der Sieg! Was müs=
ten Sie heute fühlen, wie groß, wie stolz auf
Ihr langes, mühsam durchkämpftes Leben
zurückblicken! –
Doch das Alles wird Ihnen heute tausend=
fach, und beßer gesagt. Herzlicher nicht –
herzlicher gewiß nicht; und ich leere auch
heute Mittag mein bischen Wein= und Wasser
das ich nur trinken darf, auf Ihr specielles
Wohl!
fach, und beßer gesagt. Herzlicher nicht –
herzlicher gewiß nicht; und ich leere auch
heute Mittag mein bischen Wein= und Wasser
das ich nur trinken darf, auf Ihr specielles
Wohl!
Wie schön ist Alles vollendet; wie herrlich,