Zur Seitenansicht

Titelaufnahme

Titel
Brief von Ferdinand Freiligrath an Hermann Ebner, 30.03.1843
VerfasserFreiligrath, Ferdinand
Adressat(en)Ebner, Hermann [ermittelt]
EntstehungSt. Goar, 30.3.1843
Umfang1 Bl. - 2 S.
Serie
Autographensammlung Lippische Landesbibliothek - Theologische Bibliothek und Mediothek
Signatur FrS 567
Online-Ausgabe
Detmold : Lippische Landesbibliothek, 2025
URNurn:nbn:de:hbz:51:1-37777 
Links
Nachweis
Dateien
Klassifikation
Zusammenfassung
Für den jüngsten Sohn des Adressaten (lt. beigefügter Bleistiftnotiz von fremder Hand zu beziehen auf Ferdinand Ebner, geb. 20.3.1843), um dessen Patenschaft Freiligrath wohl gebeten worden war, schlägt er seine beiden Vornamen Hermann Ferdinand vor. Er teilt mit, dass das "Conversations-Lexikon der Gegenwart" (erschienen 1838-1841) keinen Artikel über ihn enthält, sondern ihn lediglich im Artikel "Deutsche lyrische Literatur" berücksichtigt hat; eine Intervention des Adressaten beim Brockhaus-Verlag hält er für aussichtslos: "Wahrscheinlich wird er mich auch jetzt übergehen wollen, die Firma hat längst ein böses Auge auf mich geworfen." Erwähnt Neuigkeiten über August Ferdinand Alexander Schnezler und Girndorfer. Kündigt an, dass die in Köln erscheinende "Rheinische Zeitung für Politik, Handel und Gewerbe" morgen, also am 31.3.1843 "ihr Erscheinen einstellen wird: "Die Rheinische wird also morgen ihren Geist aufgeben. Wohl jedem Blatte, das überhaupt einen aufzugeben hat! Man wird übrigens später von ihr sagen können, daß sie mir Geifer auf dem Munde gestorben ist." Kritisiert den Zeitungsverleger DuMont. Wünscht eine recht vergnügte Kindtaufe.