Die Verfasserin schreibt an ihren Neffen und beschwert sich in unernster Form über sein ein Jahr lang währendes Schweigen. Sie berichtet ihm vom angekündigten, jedoch nicht zustande gekommenen Besuch seiner Mutter. Die Verfasserin führt die Schweigsamkeit auf die Studien des Neffen zurück, freut sich herzlich von ihm zu hören und bewundert seine konzentrierte Arbeitsweise, ohne Beeinflussung durch "den Grossmeister unseres Ordens" zuzulassen. Sie beneidet "die Glücklichen" in Palermo, bezeichnet dieses als die "Krone von Italien" und bemerkt negativ Ermüdungserscheinungen und Kosten, verursacht durch das Reisen. Dessen ungeachtet reiste sie viel im Sommer in Italien umher, besuchte nicht Cortino, aber Piere de Cadore. Sie berichtet, nichts von Evans zu wissen, jedoch über das Kennenlernen der beiden Witwen und Malerinnen Frau v. Hornbostel und Frau Muhr. Sie verabschiedet sich mit an ein "Kleeblatt" auszurichtenden Grüßen.