die Dauer meines Exils, eine sichere bürgerliche
Stellung mit meinen merkantilischen Kenntnissen
zu erobern. Das später im 2ten Hefte meiner
„Neueren pol. u. soc. Gedichte“ (Düsseldorf, 1851)
abgeduckte Lied „Nach England“ ist der Ausdruck
meines damaligen Wollens und Thuns. Dieses Lied,
dann das im weitesten Kreise bekannt gewordene
Gedicht „Irland“, Uebersetzungen der socialen
Poesien von Thomas Hood u. Barry Cornwall
(„die Seufzerbrücke”, „das Lied vom Hemde” u.a.)
waren die dichterischen Resultate meines Londoner
Aufenthalts um jene Zeit, denen bald wildere und
leidenschaftlichere Klänge folgen sollten. Das Früh-
jahr 1848 rief mich nach Deutschland zurück, jedoch
nur, um die von vornherein verpfuschte „Revo-
lution“ zu denuncieren, nach bester Einsicht vor
der täglich mehr hereinbrechenden Reaction zu warnen
u. mich zuletzt durch den dreisten Trompetenstoß
„die Todten an die Lebenden“ ins Gefängniß
zu bringen. Nach meiner Freisprechung von den
Düsseldorfer Assisen am 3. Okt. 1848 lud mich
Karl Marx in Köln zur Theilnahme an der von
ihm gegründeten „Neuen Rheinischen Zeitung“
ein. Ich folgte seinem Ruf, war den bewegten
Herbst u. Winter über Mitredacteur des Blattes,
u. hatte im Mai des folgenden Jahrs (1849) das
„Abschiedswort der N. Rhein. Ztg“ zu singen. Seit-
Stellung mit meinen merkantilischen Kenntnissen
zu erobern. Das später im 2ten Hefte meiner
„Neueren pol. u. soc. Gedichte“ (Düsseldorf, 1851)
abgeduckte Lied „Nach England“ ist der Ausdruck
meines damaligen Wollens und Thuns. Dieses Lied,
dann das im weitesten Kreise bekannt gewordene
Gedicht „Irland“, Uebersetzungen der socialen
Poesien von Thomas Hood u. Barry Cornwall
(„die Seufzerbrücke”, „das Lied vom Hemde” u.a.)
waren die dichterischen Resultate meines Londoner
Aufenthalts um jene Zeit, denen bald wildere und
leidenschaftlichere Klänge folgen sollten. Das Früh-
jahr 1848 rief mich nach Deutschland zurück, jedoch
nur, um die von vornherein verpfuschte „Revo-
lution“ zu denuncieren, nach bester Einsicht vor
der täglich mehr hereinbrechenden Reaction zu warnen
u. mich zuletzt durch den dreisten Trompetenstoß
„die Todten an die Lebenden“ ins Gefängniß
zu bringen. Nach meiner Freisprechung von den
Düsseldorfer Assisen am 3. Okt. 1848 lud mich
Karl Marx in Köln zur Theilnahme an der von
ihm gegründeten „Neuen Rheinischen Zeitung“
ein. Ich folgte seinem Ruf, war den bewegten
Herbst u. Winter über Mitredacteur des Blattes,
u. hatte im Mai des folgenden Jahrs (1849) das
„Abschiedswort der N. Rhein. Ztg“ zu singen. Seit-